Patrone für den Reichsrevolver, 10,6mm

 

Eingesetzt wurde die Patrone für den Revolver Modell 1879 und später für den M 1883. Trotz der Einführung der Pistolen im deutschen Heer wurden die Revolver auch bis Kriegsende durch rückwärtige Truppen und Artillerie weiter geführt - und damit auch die Munition hergestellt. Parallel gab es auch private Munition.

Die Patrone a/A besaß einen flachen, ungestempelten Boden. Die Patrone n/A bekam einen verstärkten Boden, ähnlich der Gewehrpatrone 71 - auch Mauserboden genannt. Bei beiden Patronen kam ein Bleigeschoss in Verwendung. Wiedergeladene Patronen bekamen je nach der Anzahl der Wiederladung die entsprechende Zahl von kleinen Kreisen in den Hülsenboden eingeschlagen.